Längstes Spiel mit Tie-Break
In der Saison 1997/98 kämpften in der Regionalliga Nord der SV Lurup und Holstein Kiel sage und schreibe 3 Stunden und 36 Minuten um Punkte. Lurup gewann mit 15:17, 17:16, 15:8, 15:17 und 15:11.
Längstes Spiel vor dem Tie-Break
Am 1. April 1984 fand das Spiel zwischen der VSG Bodensee und dem VfL Sindelfingen statt.3 Stunden und 38 Minuten brauchten die Bodenseer, um mit 15:12, 14:16, 20:22, 15:10 und 15:9 das Showdown der 2. Liga Süd für sich zu entscheiden. Allein der 5. Satz dauerte 54 Minuten !
Längster Tie-Break
Am 23. Januar 1993 unterlag die VSG Helmstadt dem TV Eppingen beim Spiel der Bezirksliga Rhein-Neckar im Tie-Break erst mit 29:31.
Längster RallyePoint - Satz
Rekordverdächtig ist der Auftaktsatz der Begegnung zwischen den Männer-Zweitligisten SV Lohhof und VGF Marktredwitz: die Gastegeber siegten nach 41 Minuten mit 44:42 Ballpunkten. Das Match ging allerdings mit 1:3 verloren. Beide Teams hatten in dem Satz jeweils mindestens sechs Satzbälle.
Das kürzeste Spiel
Im Hamburger Zweitliga-Derby fertigte der TV Fischbek die Damen der VG Alstertal-Harksheide am 15. Oktober 1994 nach 31 Minuten mit 15:1, 15:3 und 15:7 ab.
Am 3. Januar 1986 kam die weibliche C-Jugend des TV Bergkrug zu einem 3:0 - Sieg über den TuS Niederwöhren. Spieldauer 13 Minuten. Die damals 11jährige Sandra Battermann erzielte 26 Punkte in Folge per Aufschlag !
Punkte in Folge
Am 22. Oktober 1994 machten die 2. Herren des TV Creglingen im Spiel der A-Klasse Nord 2 von Baden-Würtemberg gegen den TSV Nellmersbach ab dem 4. Satz 27 Punkte in Folge, gewannen dabei den Tie-Break mit 15:0. Der Spielberichtsbogen dieser denkwürdigen Partie diente später als Vorlage für T-Shirts, deren Rückseite die Aufschrift zierte: "27 Punkte in Folge - ich war dabei."
Beim Kreisliga-Derby zwischen dem TSV 1861 Hof und dem Post SV Hof in der Saison 94/95 ging der Post-Spieler Bertram Markert beim Stand von 1:1 nach Sätzen und 3:0 im dritten Satz für den TSV zum Aufschlag und machte 15 Punkte in Folge. Der Satz dauerte fünf Minuten. Im vierten Satz schlug er weiter auf, sorgte mit weiteren 15 Punkten für das Satzende innerhalb von 5 Minuten.
Im Kreisligaspiel der Saison 92/93 zwischen der TSG Reisenbach und dem TSV Höpfingen erzielten die Reisenbacher Männer 34 Punkte in Serie. Erst bei 15:0, 15:0 und 4:0 gelangen Höpfingen Punkte, am Ende waren es acht.
In der Saison 1991/92 endete im Kreispokal Herren des VK Bochum/Herne das Spiel der 2. Runde zwischen VfL Telstar Bochum (Bezirksliga) und dem VfB Linden 2 (Kreisklasse) 15:0, 15:0, 15:1 (!). Alle Sätze wurden regulär beendet.
Aufholjagd
In der Saison 2002 / 2003 spielte die weibliche A-Jugend des SV Eintracht Osterburg in der Landesoberliga von Sachsen-Anhalt. Am 21.09.2002 gelang der Mannschaft im Spiel gegen die WSG Reform Magdeburg eine rekordverdächtige Aufholjagd. Im ersten Satz lag die SV Eintracht Osterburg schon 7:20 (!) im Rückstand, um dann über die Stationen 9:20; 11:21; 16:21; 17:22; 19:22; 21:22; 23:23; diesen Satz noch mit 25:23 zu gewinnen. Der Verein ist interessiert, ob diese Aufholjagd von anderen Teams zu toppen ist.
Stefan Braun meldet uns, dass im Spiel der Landesliga 5 in Nordrhein-Westfalen die Herrenmannschaft der DJK Blau-Weiß Annen in der Saison 2003/2004 am 28.02.2004 einen Rückstand von 0: 2 Sätzen und 9:22 Punkten im dritten Satz gegen den TuS Meinerzhagen noch in ein Spielgewinn hat umdrehen können.
Ohne Sieg
Mit dem 3:2 Heimsieg der VGAH gegen Bayer Wuppertal II in der 2. Bundesliga Nord vom 10.2.2001 endete gleichzeitig die wohl längste Serie ohne Sieg für einen Spieler. Für Jörg Heine war es die zweite Saison in der 2. Liga. Zuvor spielte er beim SV Lurup, die Mannschaft wurde mit 0:48 Punkten Tabellenletzter. Mit der VGAH gab es vor dem ersten Sieg noch einmal 16 Niederlagen, mithin also eine Bilanz von 0:80 Punkten !
Heimstärke
Der TSV Saulgau verlor im Oktober 1995 ein Punktspiel in eigener Halle und stieg seitdem bis in die 2. Liga auf. Lediglich im Pokal gegen den Erstligisten Fellbach gab es eine Heimniederlage.
Nach 38 Monaten - und sogar 14:0 Punkten als Einstand in der 2. Liga - unterlag der TSV Saulgau in eigener Halle ausgerechnet gegen Mitaufsteiger Unterhaching mit 0:3 !
Die knappste Entscheidung
In der Saison 1980/81 wäre Paderborn Meister geworden, wenn der SSF Bonn am letzten Spieltag gegen Leverkusen verloren hätte. Bonn lag im fünften Satz mit 8:14 zurück, konnte den Satz aber doch noch umbiegen ! (Wäre Bonn mit den neuen Regeln auch Meister geworden ?)
Ohne Punktverlust
In 14 Spielen der Saison 1974/75 blieben die Männer des TSV 1860 München unbesiegt und wurden verlustpunktfrei Deutscher Meister. Dieses Glanzstück aus dem Gründungsjahr der Männer-Bundesliga konnte bisher niemand wiederholen !
In der Spielzeit 1998/99 der 2. Bundesliga Süd der Männer stieg der ASV Jets Dachau mit 44:0 Punkten, 66:1 Sätzen und einem Ballverhältnis von 1008:519 in die erste Bundesliga auf!
Ältester Spieler
In der Bundesliga mußte Trainer Lee Hee Wan als 41-jähriger bei Bayer Wuppertal in den PlayOffs für den verletzten Zuspieler Daniel Reitemeyer einspringen. Wuppertal wurde Meister !
Erfolgreichste Spieler
Leif Andersson heimste fünf Deutsche Meister-Titel ein, so viel, wie kein anderer in der Männer-Bundesliga. Von 1985 bis 1988 gewann der 208-fache Nationalspieler mit dem HSV die Meisterschale, 1991 mit dem TSV Milbertshofen. Dazu kann er auf drei Pokalsiege zurückblicken. Der gelernte Bankkaufmann war auch als Trainer erfolgreich und führte den TV Dingolfing in die 1. Damen-Bundesliga. Heute ist er Beach-Nationaltrainer.
Stelian Moculescu war vom ersten Tag der Männer-Bundesliga an dabei: als Spieler, Spielertrainer und als Trainer war er maßgeblich an acht Meisterschaften und neun Pokalsiegen beteiligt. Seine Teams: München, Milbertshofen, Dachau und Friedrichshafen. Zum zweiten Mal nach 1987 bis 1990 ist Moculescu mittlerweile für die Männer-Nationalmannschaft verantwortlich.
Die meisten Länderspiele in der Welt
Renate Riek dürfte die Internationale sein, die die meisten Länderspiele der Welt gemacht hat. 518 mal hat unsere Zuspielerin in der Nationalmannschaft gestanden.
Wetten, daß ... ?
Am 3. April 1982 trat "Mr. Volleyball" Burkhard Sude in der 9. "Wetten, dass" - Sendung allein gegen eine Verbandsligamannschaft an und gewann. Wettpate Roberto Blanco vertraute ihm und lag richtig!
In der zweiten Hälfte des Jahres 1895 wurde von William G. Morgan, einem Sportdirektor des YMCA, in Holyoke, ein Spiel namens Mintonette als Zeitvertreib für ältere Mitglieder entwickelt. Es galt als sanfte Alternative zum Basketball, das im 16 km entfernten Springfield vier Jahre zuvor entstanden war. Die Hallensportart enthielt charakteristische Elemente aus Tennis und Handball. Morgan selbst verfasste auch die ersten Regeln. Diese sahen ein 25 × 50 ft (7,62 × 15,24 m) großes Feld und ein 6 ft, 6 Zoll (1,98 m) hohes Netz vor. Die Zahl der Spieler war ebenso unbegrenzt wie die Zahl der erlaubten Ballkontakte. Bei einem Fehlaufschlag gab es wie beim Tennis einen zweiten Versuch. Anlässlich einer Konferenz aller Sportdirektoren des YMCA in Springfield, zu Beginn des Jahres 1896, wurde das Spiel vorgestellt, und der, 1952 nur geringfügig geänderte, Name Volley Ball vorgeschlagen und akzeptiert. Auch die Regeln wurden leicht verändert. In den folgenden Jahren verbreitete sich die Sportart über Kanada (1900) in die ganze Welt. Sie wurde während des Ersten Weltkriegs von amerikanischen Soldaten in Osteuropa eingeführt, wo er sich zu einem sehr populären Sport entwickelte. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts verbreitete er sich über den gesamten Kontinent. Viele Techniken und Taktiken, die den modernen Volleyball prägen, wurden von europäischen Mannschaften eingeführt. Beispiele hierfür sind das Blocken (Tschechoslowakei, 1938), das 5-1-System der UdSSR, das Baggern (Tschechoslowakei, 1958) und die Angriffe aus der hinteren Reihe (Polen, 1974). Die führenden Nationen sind heute Brasilien, Russland, die USA, Italien, Japan, Polen und Kuba. Hinzu kommen China im Frauenvolleyball und Serbien im Herrenvolleyball. Nach Schätzungen der FIVB beteiligen sich heute ein Sechstel aller Menschen weltweit aktiv oder als Zuschauer am Volleyball. Der internationale Verband, die Fédération Internationale de Volleyball (FIVB), wurde 1947 gegründet. Seit 1963 gibt es den europäischen Verband, die Confédération Européenne de Volleyball (CEV). Der deutsche Verband (DVV) existiert seit 1955. In der Bundesliga wird seit 1957 der Deutsche Meister ermittelt. Weltmeisterschaften werden seit 1949 (Männer) bzw. 1952 (Frauen) ausgetragen. Volleyball ist seit 1964 olympische Disziplin. Die Variante Beach-Volleyball wurde 1986 von der FIVB offiziell anerkannt und gehört seit 1996 zum olympischen Programm.
Im zweiten Saisonspiel kam es in der vergangenen Woche zum Aufeinandertreffen mit Fortuna 2 Finsterwalde. Das erste Pflichtspiel hatten die Sonnewalde zuhause gegen Kirchhain gewonnen. Die Gäste von Blau Gelb dominierten überraschend auch diese Partie und gewannen am Ende deutlich mit 3:1. Damit setzt sich unser Team gleich im oberen Tabellendrittel fest.
Unsere Volleyballer sind glänzend in die neue Spielzeit 2011/2012 gestartet. Zum Auftakt in der Spielwoche 17.10.-21.10.2011 gewannen die Blau Gelben souverän gegen die Mannschaft vom VfB Doberlug-Kirchhain mit 3:0. Die nächste Partie findet in der Spielwoche 07.11.-11.11.2011 bei Fortuna 2 statt. Diese verloren in ihrer ersten Partie knapp in Crinitz mit 2:3.